Was ist der Augeninnendruck?

Das Auge ist mit einer gallertartigen Masse, dem Glaskörper, und einer Flüssigkeit, dem Kammerwasser, gefüllt. Das Kammerwasser versorgt die Augenlinse und die Hornhaut mit Nährstoffen, es wird vom Auge ständig neu gebildet und muss daher in gleichem Maße wieder abfließen. Ist dieser Abfluss gehemmt, kommt es zu einer Erhöhung des Augeninnendrucks. Dies ist besonders für den Sehnerv gefährlich: Die feinen Nervenfasern, die von den lichtempfindlichen Rezeptoren der Netzhaut zum Gehirn gehen, werden gequetscht und sterben ab. Als Folge kommt es zu Gesichtsfeldausfällen. (siehe auch ->Glaukom –>Gesichtsfeld ->Perimetrie)

 

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