Was macht eine Orthoptistin?

Orthoptistinnen untersuchen und behandeln Störungen des monokularen und binokularen Sehens. Hierzu gehört auch die Überprüfung der Sehschärfe von Säuglingen und Kleinkindern. Sie ist eine nach einer Berufsordnung und mit staatlicher Anerkennung ausgebildete, präventiv, diagnostisch und therapeutisch tätige Fachkraft in der Augenheilkunde. Die Spezialgebiete von Orthoptistinnen sind Schielerkrankungen und neurologisch bedingte Augenerkrankungen.

Tätig in Augenarztpraxen und Krankenhäusern

Orthoptistinnen arbeiten normalerweise in Augenarztpraxen oder Krankenhäusern mit einer augenärztlichen Abteilung. Sie sind zudem in entsprechenden Hochschulkliniken tätig. Orthoptistinnen haben in Deutschland in der Regel eine dreijährige Ausbildung an einer Berufsfachschule und einer Augenklinik mit dem Abschluss staatlich geprüfte Orthoptistin absolviert.