Was macht ein Augenoptiker?

Augenoptikermeister haben im Anschluss an ihre in der Regel dreijährige Augenoptiker-Ausbildung eine berufsbegleitende oder ganztägige Fortbildung erhalten. Diese Fortbildung dauert meist mindestens weitere neun bis 24 Monate. Ihnen gleichgestellt sind die staatlich geprüften Augenoptiker, die ihre Zusatzausbildung an einer Fachschule absolviert haben. Auch Bachelor und Diplom-Ingenieure im Fach Augenoptik/Optometrie verfügen über denselben Berufszugang.
 
Die hauptsächlichen Tätigkeiten von Augenoptikermeistern und staatlich geprüften Augenoptikern liegen in der Lösung von Sehproblemen. Hierzu führen sie Augenprüfungen durch, passen Brillen, Kontaktlinsen sowie vergrößernde Sehhilfen an und bieten darüber noch handwerkliche Dienstleistungen. Natürlich sind sie auch in der Beratung der Kunden bei der Auswahl einer Brillenfassung sowie der Brillengläser tätig. 
 
Augenoptikergesellen arbeiten in der Regel in der Niederlassung eines Optometristen oder Augenoptikermeisters und haben eine dreijährige Lehrausbildung absolviert. Ihre Tätigkeiten liegen sowohl in der augenoptischen Werkstatt, wo sie für die Einarbeitung der Brillengläser in die jeweilige Fassung unter Aufsicht des Meisters verantwortlich sind; darüber hinaus führen sie alle anfallenden Reparaturen an Sehhilfen durch. Ebenso gehört die Beratung der Kunden bei der Auswahl der Brillenfassung sowie der Brillengläser zu ihren Tätigkeiten. Teilweise führen sie auch Voruntersuchungen im Rahmen ihrer optometrischen Assistenz durch.