Kontrastsehen

Um Objekte optimal erkennen zu können, ist neben einer entsprechenden Sehschärfe auch das Kontrastsehen beziehungsweise eine sehr gute Kontrastempfindlichkeit wichtig. Vereinfacht ausgedrückt beschreibt die Kontrastempfindlichkeit die Fähigkeit, Helligkeitsunterschiede zwischen zwei betrachteten Objekten wahrzunehmen. 
 
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Am einfachsten gelingt einem Menschen das Kontrastsehen, wenn die Konturen der Objekte scharf voneinander abgegrenzt sind, zum Beispiel wie hier auf dieser Webseite die schwarze Schrift von dem weißen Hintergrund. Die Kontrastempfindlichkeit wird jedoch auch durch unterschiedliche Veränderungen im visuellen System beeinflusst, auch neurologische Faktoren können dabei eine Rolle spielen.
 

Mögliche Ursachen

Deswegen ist es oft nicht möglich, alleine auf Grund einer Veränderung der Kontrastempfindlichkeit auf eine dafür mögliche Ursache zu schließen – abgesehen von einer ersichtlichen Trübung der Hornhaut oder Augenlinse. Es gibt einige mögliche Ursachen für Veränderungen der Kontrastempfindlichkeit, zum Beispiel können bereits nicht korrigierte Fehlsichtigkeiten zu einer Beeinträchtigung führen, noch ehe die Sehschärfe nachlässt. 
Eine Testung des Kontrastsehens ist daher immer auch Bestandteil eines Screenings für eine Katarakt, so wie es die Messung der Blendempfindlichkeit ist.