Farbsehen

3F4T4814-web.jpg
 
Das Farbsehen ist die Fähigkeit des visuellen Systems unterschiedlich auf Lichtreize zu reagieren, die sich zwar in der Helligkeit gleichen, aber hinsichtlich ihrer Wellenlänge unterscheiden. Zuständig für das Farbsehen sind die Zapfen der Netzhaut.
 
Mit Farbtesten sollen angeborene und erworbene Farbsinnstörungen entdeckt und voneinander differenziert werden. Die in der Optometrie eingesetzten Farbteste sind vereinfachte Ausführungen sehr aufwändiger physiologischer Untersuchungsverfahren. Angeborene Farbsinnstörungen treten normalerweise immer beidseitig auf, während erworbene häufig nur auf einem Auge zutage treten
 
Für die angeborenen Störungen kommen so genannte pseudoisochromatische Tafeln als Testwerkzeug infrage; sie dienen vor allem dem Nachweis angeborener Rot-Grün-Störungen. Weitverbreitet sind die „Ishihara Tafeln“ (Foto oben), die es in verschiedenen Ausführungen gibt und deren Erkennen bzw. Nicht-Erkennen die Störung des Farbsehens nachweisen können. Aber auch Farblegeteste (Foto rechts) sind ein probates Mittel, eine Störung des Farbensehens zu identifizieren. Hierbei wird das Farbunterscheidungsvermögen getestet, was eine korrekte Beleuchtung voraussetzt.