Kinderoptometrie

Was für Erwachsene gilt, ist natürlich erst Recht für Kinder relevant: Weil die ersten Lebensjahre für die Entwicklung des Sehens von elementarer Bedeutung sind und bestimmte Sehfehler so früh wie möglich korrigiert werden müssen, ist die Untersuchung eines Kindes im Alter von etwa drei Jahren durch einen Fachmann immer sinnvoll. Insbesondere wenn bei den Eltern selbst ein Sehfehler vorliegt, sollte die Prüfung im Sinne des Kindes und dessen optimaler Sehentwicklung bereits ab dem sechsten Lebensmonat durchgeführt werden.

Zwingend ist eine Untersuchung vor der Einschulung, denn Kleinkinder merken mitunter nicht, dass sie schlechter sehen, nicht zuletzt, weil sie keinen Vergleich zu einem guten Sehen kennen. Aber es gibt einen direkten Zusammenhang zwischen Problemen beim Lesen und Schreiben und einem nicht korrigierten Sehfehler; die Anzeichen können sowohl Kopfschmerzen, Augenzwinkern oder schnelle Ermüdung, aber auch generelle Unlust am Lernen oder Unkonzentriertheit sein. 

Vorsorge beim Kinderarzt gibt keine abschließende Gewissheit

FotoliaComp_81081224.jpgLeider werden auch heutzutage noch oft Sehschwächen bei Kindern schlichtweg übersehen, da auch die empfohlenen Vorsorgeuntersuchungen für die Jüngsten beim Kinderarzt keine abschließende Gewissheit geben, ob eine Beeinträchtigung des Sehens vorliegt. Eine Prüfung der Sehfunktionen ist im Vor- und im Schulalter jedoch eminent wichtig, denn schlechtes Sehen wirkt sich negativ auf die gesamte Entwicklung des Menschen aus. 

Letztlich ist die Auswahl der Brille entscheidend, schließlich muss das Kind die Sehhilfe (freiwillig) tragen. Auch hier hat der Optometrist die besten Lösungen bei der Hand, er weiß um die Merkmale, die eine Kinderbrille aufweisen muss. Kontaktlinsen sind für Kinder ebenfalls bereits eine denkbare Korrektionsmöglichkeit, fragen Sie Ihren Optometristen danach!